Die Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin betreut im Verbund mit anderen kardiologischen Abteilungen im KRH Klinikum Region Hannover und kooperierenden herzchirurgischen Abteilungen in der Region das gesamte Spektrum angeborener und erworbener Herzkrankheiten. Schwerpunkte sind unter anderem die Versorgung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Herzklappenfehlern und mit Herzinsuffizienz.
Willkommen im Zentrum für Innere Medizin – Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin
Für Sie als Patienten sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um das Herz und die Gefäße. Begeben Sie sich vertrauensvoll in unsere Hände und profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und Fachkompetenz unserer Spezialisten.
Chefarzt Prof. Dr. med. Andreas Franke
KRH Klinikum Nordstadt
Zentrum für Innere Medizin – Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin
Haltenhoffstr. 41
30167 Hannover
EKG
Die zahlenmäßig häufigste kardiologische Untersuchung ist das Elektrokardiogramm (EKG). Hierbei werden die Herzströme als Kurven aufgezeichnet. So lassen sich z.B. Rhythmusstörungen erkennen, aber auch Zeichen von Durchblutungsstörungen können im EKG diagnostiziert werden.
Belastungs-EKG
Unter Belastung treten eventuell vorhandene Durchblutungsstörungen zu Tage, die man in Ruhebedingungen nicht erkennt. Aus diesem Grund wird beim Belastungs-EKG durch Fahrradergometrie eine dosierte Belastung durchgeführt. Während der Untersuchung werden regelmäßig Puls und Blutdruck gemessen sowie fortlaufend ein EKG geschrieben. Ziel der Untersuchung ist das Erreichen einer möglichst hohen Belastungsstufe und Pulsfrequenz, um eine ausreichende Aussagekraft zu gewährleisten.
Langzeit-Messungen
Beim normalen EKG wird die Herzaktion nur für wenige Sekunden aufgezeichnet. Um nur gelegentlichen oder selten auftretenden Rhythmusstörungen auf die Spur zu kommen, kann man über 24 oder 48 Stunden ein EKG aufzeichnen. Diese Form der Rhythmusüberwachung wird Langzeit-EKG genannt, am ersten Tag per Klebeeletroden angelegt, dem Patienten dann mitgegeben, der ein Beschwerdeprotokoll führen muss und am Tag der Abnahme computer-unterstützt ausgewertet.
Zur Überwachung einer Blutdruck-Therapie werden Langzeit-Blutdruckmessungen (Langzeit-RR) über 24 Stunden durchgeführt. Nur so können – ggf. auch unbemerkte – Veränderungen des Blutdruckes im Tagesverlauf registriert und medikamentöse Therapien angepasst werden.
Mittels Ultraschall kann das Herz, seine Funktion und die Herzklappen ohne Nebenwirkungen in Echtzeit dargestellt werden. Die Echokardiografie ist die wichtigste bildgebende Methode in der Kardiologie. In der kardiologischen Klinik werden mit modernen Geräten Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der großen Gefäße durchgeführt.
Transthorakale Echokardiographie (TTE)
Die am häufigsten angewandte Methode ist die sog. transthorakale Echokardiographie, der Herzultraschall von außen. Die Ultraschallsonde wird auf den Brustkorb aufgesetzt und das Herz aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet. Mit diesem Verfahren lassen sich die meisten Erkrankungen des Herzens gut darstellen. Die Patienten liegen hierfür für mehrere Minuten auf einer Liege.
Transösophageale Echokardiographie (TOE oder TEE)
Für besondere Fragestellungen ist die sog. transösophageale Untersuchung (= Schluckecho) notwendig. Ähnlich wie bei einer Magenspiegelung wird in Kurznarkose bzw. nach Gabe einer lokalen Betäubung ein Schlauch in die Speiseröhre eingeführt, an deren Spitze eine Ultraschallsonde angebracht ist. Hiermit lassen sich insbesondere die Vorhöfe (z.B. beim sogenannten Vorhofflimmern wichtig), die Scheidewand (Septum) und Herzklappenfehler gut beurteilen.
Belastungs-Echokardiographie (Stress-Echo)
Um bei der Diagnose und Therapie der häufigsten kardialen Erkrankung – der koronaren Herzerkrankung, also der Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße – zu helfen, nutzt man die Stress-Echokardiographie. Mittels eines Medikaments wird eine Belastungsreaktion des Herzens erzeugt und mit der Echokardiographie die Zunahme der Herzkraft dargestellt. Diese Methode hat eine hohe Genauigkeit beim Nachweis und beim Ausschluss von Durchblutungsstörungen des Herzen.
Mobile „Handheld“-Echokardiographie
Durch Miniaturisierung ist es heutzutage möglich, mit Ultraschallgeräten, die in ihrer Größe modernen Smartphones vergleichbar sind, am Patientenbett auf der Normalstation, in der Notaufnahme oder auch auf der Intensivstation kurzfristig und mit geringem Aufwand eine orientierende Herzultraschalluntersuchung durchzuführen. Diese Geräte haben insbesondere zum raschen Einsatz eine große Bedeutung, selbst wenn sie nicht alle technischen Möglichkeiten wie „große“ Geräte besitzen.

In der Kardiologischen Abteilung des KRH Klinikums Siloah können zahlreiche Herzschrittmacher, Defibrillatoren und CRT-Systeme aller gängigen Hersteller kontrolliert und programmiert werden.
Folgende Systeme werden unterschieden:
- Herzschrittmacher
Patienten mit sehr langsamem Herzrhythmus oder mit langen Pausen im Herzrhythmus können durch Implantation eines Herzschrittmachers (Durchmesser etwa 5 cm, Dicke etwa 5 mm) behandelt werden.
- Defibrillator
Ein implantierbarer Defibrillator (Durchmesser etwa 8 cm, Dicke etwa 1 cm) kann Patienten mit lebensbedrohlichen, schnellen Herzrhythmusstörungen vor dem plötzlichen Herztod bewahren.
- CRT-Systeme
Defibrillatoren und Herzschrittmacher mit einer zusätzlichen Sonde, sogenannte CRT-Systeme (Cardiale ResynchronisationsTherapie auch biventrikuläre Schrittmacher genannt), können Patienten helfen, welche unter einer besonderen Art von Herzschwäche leiden.
- Implantierbarer Ereignisrecorder
Ein implantierbarer Ereignisrecorder ist ein kleines Gerät, welches automatisch schnelle oder langsame Herzrhythmusstörungen aufzeichnet. Bei Patienten mit Anfällen von Bewusstlosigkeit oder Schwindel kann so festgestellt werden, ob Herzrhythmusstörungen die Ursache der Beschwerden sind.
Privatsprechstunde
Prof. Dr. A. Franke
Leitende Oberärztin: R. Fakitsas
telefonische Sprechzeiten des Sekretariats:
Mo. - Do. 08:00-14:00 Uhr
Fr. 08:00-11:30 Uhr
(0511) 970 1738
Sprechstunde ausschließlich für Privatpatienten
Prof. Dr. med. Andreas Franke
Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, spezielle internistische Intensivmedizin, EMAH Kardiologie (Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern)
Reihana Fakitsas
Leitende Oberärztin, Standortverantwortliche
Fachärztin für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin
Reihana Fakitsas
Leitende Oberärztin, Standortverantwortliche
Fachärztin für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin
Dr. med. Mandana Rastan-Kruck
Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin
Mohammed Al-Sagheer
Oberarzt
Facharzt für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin
Dr. med. Susanne Patten
Fachärztin für Innere Medizin
Mahmoud Abbas
Nour Abbas
Mahmoud Alwani
Daniela Dinu
Alexander Dobosz
Laura Giraldo
Fabiola Torres Gonzalez
Lisa Gruber
Maribelle Heuer
Basma Lahmer
Meryem Louafdi
Rasha Mansour
Solin Massoie
Meike Nordholt
Alejandra Melo Ramirez
Ahmed Salama
Christoph Schröter
Samet Sentürk
Daniela Rademacher
Teamleitung Funktionsabteilung
daniela.rademacher(@)krh.de