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Willkommen in der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Als Maximalversorger bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der operativen und konservativen HNO-Heilkunde und Kopf-Hals-Chirurgie an. Mit unserer zertifizierten Klinik sind wir Ihr Partner für moderne HNO-Heilkunde.

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT bieten wir zudem eine exzellente Versorgung für unsere jüngsten Patientinnen und Patienten – eine deutschlandweit einmalige Kooperation.

Herzlich Willkommen in unserer HNO-Klinik – wir freuen uns, Sie mit umfassender Expertise aus einer Hand begleiten zu dürfen. Mein Team und ich werden unser gesamtes Können einsetzen, damit Ihre Beschwerden schnell gelindert werden und Sie die bestmögliche Versorgung erhalten.

Dr. Anja Pähler vor der Holte

KRH Klinikum Nordstadt

Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Haltenhoffstr. 41 (Haus D)
30167 Hannover

Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag:
8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr

Doctolib Connect & KIM - Kontakt für unsere Kooperations- und Behandlungspartner

Zum Beispiel für dringende Terminanfragen und Befundanforderungen.

KIM Adresse:
hno.nor@krh.kim.telematik

Doctolib-Connect-Accountname:
KRH HNO Klinik

Wichtiger Hinweis zu Doctolib-Connect:
Der Erstkontakt muss aus technischen und sicherheitsrelevanten Gründen durch einen verifizierten ärztlichen Account Ihrerseits erfolgen. Eine erstmalige Kontaktaufnahme durch unsere Klinik ist derzeit gemäß den Doctolib-Connect-Richtlinien nicht möglich.

 

Terminsprechstunden

Sprechstunden nach Terminvereinbarung mit Überweisung vom HNO-Arzt aus der Praxis.

Weitere Informationen finden Sie unten auf dieser Seite unter Sprechstunden der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde. Die Terminvereinbarung erfolgt zum Beispiel über hno-termine.nordstadt@krh.de oder Online-Terminanfrage.

Offene Sprechstunde

Mo.-Fr. 10:00-12:00 Uhr

Sprechstunde für Patient*innen, die nicht sofort, aber zeitnah, ärztliche Hilfe brauchen.

Weitere Information finden Sie unten auf dieser Seite unter Sprechstunden der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde.

Notfallversorgung

Anmeldung in Haus D EG werktags 8:00-15:30Uhr, außerhalb dieser Zeiten über die zentrale Notaufnahme in Haus A.

24 Stunden, 7 Tage die Woche. Für Menschen, die sofort ärztliche Hilfe brauchen, zum Beispiel bei:

  • plötzlich stärksten Schmerzen.
  • Luftnot.
  • schwerer Verletzung.
  • starker Blutung aus Nase oder Mund.

Im Zweifel können Sie auch den Kassenärztlichen Notdienst unter der 116117 anrufen oder die Website 116117.de besuchen.

HNO-Klinik im KRH Klinikum Nordstadt – Ihr Partner für moderne HNO-Heilkunde

Unsere HNO-Klinik ist seit 1999 eine etablierte Einrichtung im KRH Klinikum Nordstadt. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der allgemeinen HNO-Heilkunde und haben uns insbesondere auf die operative Behandlung von HNO-Erkrankungen des Erwachsenenalters spezialisiert. In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT bieten wir zudem eine exzellente Versorgung für unsere jüngsten Patientinnen und Patienten – eine deutschlandweit einmalige Kooperation.

Wir decken das gesamte Spektrum der HNO-Heilkunde ab, mit einem besonderen Fokus auf die operative Therapie von Erkrankungen bei Erwachsenen. Zu unseren Kernkompetenzen gehören:

  • Mikrochirurgie des Ohres: Vom Mittelohr bis zum Innenohr bieten wir hochpräzise Eingriffe, die auf die Wiederherstellung von Hörfunktionen abzielen. 
  • Chirurgie der Nase und der Nasennebenhöhlen: Mit modernsten Methoden behandeln wir Erkrankungen der Nasennebenhöhlen und bieten ebenfalls spezialisierte Operationen an der Augenhöhle.
  • Behandlung von Speicheldrüsenerkrankungen: Hier bieten wir sowohl operative als auch konservative Therapien an.
  • Unfallchirurgie und Versorgung von Verletzungen: Auch Unfallverletzungen der HNO-Region, wie z. B. Gesichtsverletzungen, behandeln wir professionell und nachhaltig.
  • Tumorchirurgie und plastische Rekonstruktion: Bei Tumorerkrankungen der HNO-Region gewährleisten wir eine präzise Tumorentfernung und, falls nötig, eine Wiederherstellung des betroffenen Bereichs. Die enge Zusammenarbeit mit weiteren spezialisierten Partnern sorgt für eine exzellente Versorgung und optimale Behandlungsergebnisse.
  • Behandlung von Erkrankungen der Schädelbasis und Augenhöhlen: Als Kopf-Zentrum sind wir auf dem KRH Nordstadt Gelände interdisziplinär hervorragend vernetzt und können so zusammen mit Neurochirurgie, Neurologie, Augenheilkunde und Anästhesie eine patientenorientierte und hochqualifizierte Versorgung für komplexe Erkrankungen und Verletzungen der Schädelbasis und der Augenhöhlen anbieten.
  • Behandlung der Schlaf-Apnoe: Wie bieten eine individuell auf Sie zugeschnittene Behandlung der Schlafapnoe an, einschließlich präziser Operationen sowie moderner Therapieoptionen wie der Implantation von Zungenschrittmachern.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine umfassende Behandlung bei Erkrankungen, die nicht operativ behandelt werden müssen an. Dazu gehören beispielsweise Tinnitus, Taubheit, Lärmtrauma, Schwindel, Gesichtsnervenlähmung, Allergien, Erkrankungen der Luftröhre und oberen Speiseröhre sowie Entzündungen im Kopf- und Halsbereich

Operative Versorgung und stationärer Aufenthalt

Für die operative Behandlung stehen uns in der HNO-Klinik vier moderne Operationssäle zur Verfügung. Unsere stationären Patienten werden auf drei spezialisierten Pflegestationen betreut, und in unserem Haus befinden sich auch vier Überwachungsbetten sowie ein Schlaflabor. Patienten, die intensivmedizinische Versorgung benötigen, werden auf der operativen Intensivstation der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin versorgt.

Fazit

Ob konservative Behandlung oder chirurgischer Eingriff – in der HNO-Klinik des KRH Klinikums Nordstadt bieten wir Ihnen eine umfassende Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau. Unsere Expertise und modernen Behandlungsmethoden sorgen dafür, dass Sie bei uns in den besten Händen sind.

Ohr

Diagnostik

  • Audiometrie (Tonaudiogramm, Sprachaudiogramm, Sprachverstehen im Störschall)
  • otoakustische Emissionen (OAE): TEOAE, DPOAE
  • Impedanz: Tympanometrie, Stapediusreflexe
  • BERA, Schwellen-BERA, ECochG, Promontorialtest
  • Vestibuläre Diagnostik (Kalorische Tests, Videonystagmographie, cVEMP, Posturographie)
  • Messung der Okulomotorik
  • Tinnitusbestimmung
  • Freifeldmessungen, Hörgeräteüberprüfung, Hörgerätemessbox
  • CI-Diagnostik

Operationen

  • Mikrochirurgische Felsenbein- und Mittelohr‑Operationen (Tympanoskopie, Tympanoplastik, Stapesplastik, Mastoidektomie)
  • Cochlea‑‑Implantation
  • Tubendilatationen, Behandlung der offenen Tube
  • Tumorentfernungen am äußeren Ohr, im Gehörgang, Mittelohr oder Felsenbein
  • Rekonstruktive Ohrplastiken
  • epithetische Versorgung

Nase und Nasennebenhöhlen

Diagnostik

  • Rhinomanometrie &akustische Rhinometrie
  • Endoskopische Nasen‑/Nasennebenhöhlen‑Untersuchung
  • Allergietests (Prick‑Test, spezifisches IgE)
  • Geruchstestung

Operation / Intervention

  • Funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlen‑Chirurgie (FESS), 4K-Endoskopie
  • Endonasale mikroskopische Nasennebenhöhlen-Chirurgie
  • Offene Zugangswege zu den Nasennebenhöhlen (z.B. Caldwell Luc, Midfacial Degloving, laterale Rhinotomie, Weber-Ferguson)
  • Septumplastik
  • Conchotomie
  • Versorgung von Nasenbein- und Mittelgesichts-Frakturen
  • Rekonstruktive Nasenchirurgie (z.B. nach Trauma oder Tumoroperationen)
  • Funktionelle Septorhinoplastik
  • Optische intraoperative Echtzeit-Navigation, digitale Datenfusion und Bildintegration, präoperative digitale Rekonstruktionsplanung

Augenhöhle / Schädelbasis

Diagnostik

  • Interdisziplinäre Augen- und HNO-ärztliche sowie neurochirurgische Diagnostik
  • Interdisziplinäre Schädelbasis-Konferenz

Operation / Intervention

  • Orbitadekompression (ein- oder mehrwandig)
  • Entfernung orbitaler Tumoren (endoskopisch-endonasal oder offen-chirurgisch)
  • Versorgung von Frakturen (Knochenbrüchen) der Orbita oder Schädelbasis
  • Liquorfistelverschluss (Oto- und Rhinobasis)
  • Rekonstruktive Maßnahmen nach Trauma oder Tumorresektion
  • Optische intraoperative Echtzeit-Navigation, digitale Datenfusion und Bildintegration, präoperative digitale Rekonstruktionsplanung

Mund / Rachen

Diagnostik

  • Endoskopische Untersuchung
  • Biopsien  
  • Geschmackstestung
  • Schluckdiagnostik, inklusive FESS

Operation / Intervention

  • Tonsillektomie, Tonsillotomie, Adenotomie
  • Laser‑Exzision benigner Läsionen
  • Transorale, mikroskopische, laser-gestützte Tumorresektionen 
  • Transzervikale „offene“ Mundhöhlen und Pharynxchirurgie
  • Rekonstruktive Chirurgie in der Mundhöhle und im Pharynx (z.B. nach Tumorresektion)
  • Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe (Uvulaplastik, Palatoplastiken, Zungengrundresektionen, Epiglottopexie)
  • CO2-Lasertechnik

Kehlkopf

Diagnostik

  • Endoskopische Untersuchung
  • Biopsien
  • Schluckdiagnostik, inklusive FESS
  • Phoniatrische Diagnostik, inklusive Videostroboskopie und Narrow Band Imaging

Operation / Intervention

  • Mikrolaryngoskopie (Entfernung von Polypen, Papillomen, Reinke-Ödemen, Stimmbandknötchen, …)
  • Phonochirurgie: Stimmband‑Augmentationen, temporäre und permanente Injektionsthyreoplastiken, Medialisierungsthyreoplastiken, Thyreoplastik-Implantate
  • Transorale, mikroskopische, laser-gestützte Tumorresektionen 
  • Transcervikale „offene“ Larynxchirurgie, partielle und totale Laryngektomien
  • Rekonstruktive Chirurgie des Larynx (z.B. nach Tumorresektion)
  • CO2-Lasertechnik

Hals & Speicheldrüsen 

Diagnostik

  • Ultraschall (A-Scan und B-Scan), Doppler‑ und Duplex-Sonographie, Elastographie
  • Feinnadel‑Biopsie von Schilddrüse, Halslymphknoten, Speicheldrüsentumoren
  • Stanz‑Biopsie von Schilddrüse, Halslymphknoten, Speicheldrüsentumoren

Operation / Intervention

  • Lymphknotenbiopsien und Exzisionen
  • Exzision von lateralen und medialen Halszysten
  • Neck‑Dissection bei Kopf‑Hals‑Tumoren
  • Schilddrüsen‑ und Nebenschilddrüsen‑Chirurgie 
  • Speicheldrüsenchirurgie (Parotis, Glandula submandibularis und sublingualis)
  • Sialendoskopie, minimalinvasive Steinextraktion und Stenosenbehandlung, Behandlung der chronischen Sialopathie 
  • Rekonstruktive Chirurgie, z.B. nach Tumorresektionen 
  • Temporäre und permanente Tracheotomie
  • intraoperatives Neuromonitoring

Die Nase und die Nasennebenhöhlen spielen eine wichtige Rolle für die Atmung, den Geruchssinn und den Schutz vor Krankheitserregern. Unsere Nasenschleimhaut ist mit feinen Härchen (Zilien) ausgestattet, die dafür sorgen, dass Schmutz und Bakterien aus der Luft gefiltert werden. Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume, die in den Gesichtsschädel eingebettet sind und mit der Nase verbunden sind. Sie helfen dabei, den Luftstrom in der Nase zu regulieren, die Stimme zu modulieren und die Luft zu erwärmen und zu befeuchten, bevor sie in die Lunge gelangt.

Doch wie bei allen Körperteilen können auch bei der Nase und den Nasennebenhöhlen Erkrankungen auftreten, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Wir möchten Ihnen im Folgenden einige häufige Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen vorstellen, die bei vielen unserer Patienten diagnostiziert werden.

Häufige Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen

1. Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die oft durch eine bakterielle oder virale Infektion ausgelöst wird. Zu den typischen Symptomen gehören:

  • Druck- oder Schmerzgefühl im Gesicht
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfte Nase
  • Dicker gelber oder grüner Ausfluss aus der Nase

Die Sinusitis kann akut oder chronisch verlaufen und sollte in jedem Fall behandelt werden, um langfristige Komplikationen zu vermeiden.

2. Polypen (gutartige Schleimhautwucherungen)

Polypen entstehen durch eine übermäßige Vermehrung der Nasenschleimhaut. Sie können die Nasenatmung erheblich beeinträchtigen und führen häufig zu:

  • Verstopfter Nase
  • Geruchsstörungen
  • Häufigen Infektionen der Nase oder der Nasennebenhöhlen

In schwereren Fällen kann eine Operation notwendig werden, um die Polypen zu entfernen.

3. Septumdeviation (Verkrümmung der Nasenscheidewand)

Ein schiefes oder verkrümmtes Nasenseptum kann die Luftzufuhr durch die Nase behindern und zu Beschwerden führen. Die Symptome umfassen:

  • Verstopfte Nase
  • Einseitig behinderte Nasenatmung
  • Schnarchen

Je nach Ausmaß der Deviation kann eine chirurgische Korrektur erforderlich sein.

4. Nasenmuschelhyperplasie (vergrößerte Nasenmuscheln)

Die Nasenmuscheln sind Strukturen in der Nase, die für die Luftbefeuchtung und -erwärmung verantwortlich sind. Bei einer Nasenmuschelhyperplasie kommt es zu einer vergrößerten Nasenmuschel, was zu den folgenden Symptomen führen kann:

  • Verstopfte Nase
  • Beidseitig oder wechselnd behinderte Nasenatmung
  • Schnarchen

Oft lässt sich dieses Problem mit einer medikamentösen Therapie oder, in schwereren Fällen, durch eine Operation behandeln.

5. Zysten / Mukozelen (Sekret-/Schleimansammlung in den Nasennebenhöhlen)

Zysten oder Mukozelen entstehen, wenn sich in den Nasennebenhöhlen überschüssiges Sekret ansammelt. Sie können zu folgenden Beschwerden führen:

  • Verstopfte Nase
  • Druck- oder Schmerzgefühl im Gesicht
  • Kopfschmerzen

In einigen Fällen verursachen diese Zysten jedoch keine Symptome und werden zufällig entdeckt. Wenn Symptome auftreten, kann eine Behandlung notwendig sein.

6. Papillome (gutartige Wucherung in der Nase)

Papillome sind gutartige Tumoren, die sich in der Nasenschleimhaut bilden können. Sie äußern sich häufig durch:

  • Druck- oder Schmerzgefühl im Gesicht
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfte Nase
  • Nasenbluten

Die Behandlung erfolgt in der Regel chirurgisch, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

7. Äußere Formveränderungen der Nase

Formveränderungen der Nase können das ästhetische Erscheinungsbild beeinflussen und auch die Nasenatmung erschweren. Zu den häufigsten Veränderungen gehören:

  • Nasenschiefstand
  • Höckerbildung auf dem Nasenrücken
  • Behinderte Nasenatmung

In vielen Fällen kann eine Nasenkorrektur (Rhinoplastik) helfen, die Form und Funktion der Nase wiederherzustellen.

8. Krebs der Nase / Nasennebenhöhlen

Obwohl relativ selten, kann es auch zu bösartigen Tumoren in der Nase oder den Nasennebenhöhlen kommen. Zu den Symptomen gehören:

  • Druck- oder Schmerzgefühl im Gesicht
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfte Nase
  • Nasenbluten

Frühzeitige Diagnosen und eine gezielte Behandlung sind entscheidend. Weitere Details und spezielle Informationen zu Tumoren finden Sie im Abschnitt „Tumore“.

 

Wie werden diese Erkrankungen behandelt?

In Abhängigkeit von Ihren Beschwerden und der Art der Erkrankung gibt es unterschiedliche Behandlungsformen.

Unsere Expertise für Ihre Gesundheit

In unserer HNO-Klinik bieten wir Ihnen eine umfassende Diagnostik und individuelle Therapieansätze für alle Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen. Wir sind darauf spezialisiert, gemeinsam mit Ihnen die bestmögliche Lösung zu finden, um Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren oder einen Termin für eine ausführliche Untersuchung zu vereinbaren. Kontaktinformationen finden Sie in dem Abschnitt „Ihr Weg zu uns“ oder „Sprechstunden der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde“.

Die Schädelbasis und die Orbita (die Augenhöhlen) sind zentrale Strukturen im Kopfbereich, die sowohl für die Funktion der Sinne als auch für den Schutz lebenswichtiger Organe von großer Bedeutung sind. Die Schädelbasis umfasst die Knochenstruktur, die das Gehirn stützt und mit den Nasennebenhöhlen, den Ohren und dem Augenbereich in enger Verbindung steht. Die Orbita ist die knöcherne Umhüllung des Auges und beherbergt nicht nur das Auge, sondern auch die Augenmuskeln, Nerven und Blutgefäße, die für die visuelle Wahrnehmung und Augenbewegung verantwortlich sind.

Erkrankungen in diesen Bereichen können erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität haben und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern. In unserem Kopf-Zentrum arbeiten wir eng mit Experten aus den Bereichen Neurochirurgie, Augenheilkunde, Neurologie und Anästhesie zusammen, um eine umfassende Diagnostik und Therapie zu gewährleisten.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige der häufigsten Erkrankungen der Schädelbasis und Orbita vorstellen:

Häufige Erkrankungen der Schädelbasis und Orbita (Augenhöhlen)

1. Frakturen der Schädelbasis 

Frakturen der Schädelbasis können durch Unfälle oder Traumata entstehen und erfordern oft eine sofortige medizinische Behandlung. Sie betreffen oft die Knochen, die das Gehirn schützen, sowie die angrenzenden Strukturen wie die Nasennebenhöhlen oder das Ohr. Zu den typischen Symptomen gehören:

  • Kopfschmerzen
  • Häufige Blutungen aus der Nase oder dem Ohr
  • Sehstörungen
  • Bewusstseinsstörungen oder Verwirrtheit

Die Behandlung erfolgt meist in einem Krankenhaus und kann je nach Schweregrad eine operative oder konservative Therapie umfassen.

2. Tumoren der Schädelbasis

Gutartige und bösartige Tumoren können in der Region der Schädelbasis entstehen und die benachbarten Strukturen wie das Gehirn, die Augen oder die Nasennebenhöhlen beeinträchtigen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen oder Augenbewegungsstörungen
  • Gesichtsschmerzen oder -druck
  • Hörstörungen

Die Behandlung hängt von der Art des Tumors und seiner Lage ab und umfasst in der Regel eine Kombination aus chirurgischen Eingriffen, Strahlentherapie oder medikamentöser Behandlung. Weitere Informationen finden Sie in dem Abschnitt „Tumor”.

3. Neuralgien und Schmerzen im Bereich der Schädelbasis 

Schmerzen in der Region der Schädelbasis, wie etwa Trigeminusneuralgien, können durch Reizungen oder Entzündungen der Nerven im Bereich der Schädelbasis verursacht werden. Diese Erkrankungen äußern sich typischerweise durch:

  • Akute, stechende Schmerzen im Gesicht
  • Schmerzen, die durch Berührung oder bestimmte Bewegungen ausgelöst werden
  • Mögliche Begleitsymptome wie Taubheit oder Kribbeln

Die Behandlung erfolgt meist durch eine Kombination aus Schmerztherapie und gegebenenfalls einer operativen Eingriffsmöglichkeit zur Decompression des betroffenen Nervs.

4. Orbitafrakturen (Frakturen der Augenhöhle) 

Orbitalfrakturen entstehen oft durch stumpfe Traumata, wie sie bei Unfällen oder Schlägen auf den Kopf vorkommen. Diese Frakturen können das Auge und die umgebenden Strukturen erheblich schädigen. Zu den Symptomen gehören:

  • Schmerzen und Schwellungen um das Auge
  • Sichtbare Deformität der Augenhöhle
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Auges
  • Doppeltsehen

Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend, um langfristige Sehstörungen und andere Komplikationen zu vermeiden. In einigen Fällen kann eine chirurgische Rekonstruktion der Orbita notwendig sein.

5. Entzündungen der Orbita (Orbitalphlegmone und -abszesse) 

Infektionen in der Orbita, die häufig als Folge von Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder anderen Bereichen entstehen, können schwerwiegende Komplikationen verursachen. Zu den typischen Symptomen gehören:

  • Starke Schmerzen um das Auge
  • Schwellung und Rötung des Augenlids
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Auges
  • Fieber und allgemeines Unwohlsein

In solchen Fällen ist eine schnelle antibiotische Therapie erforderlich, und in manchen Fällen ist eine chirurgische Drainage notwendig.

6. Orbitaler Druck (z.B. durch Tumoren oder Flüssigkeitsansammlungen)

Ein erhöhter Druck in der Orbita kann durch Tumoren, Zysten oder Flüssigkeitsansammlungen entstehen und zu ernsthaften Problemen führen. Zu den Symptomen gehören:

  • Schmerzen hinter oder um das Auge
  • Sehstörungen oder verschwommenes Sehen
  • Hervortreten des Auges
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Auges

Die Behandlung erfordert eine präzise Diagnose, häufig durch bildgebende Verfahren wie CT oder MRT, und eine zielgerichtete Therapie, oft in Form von chirurgischen Eingriffen oder medikamentöser Behandlung.

7. Graves´ Disease (Morbus Basedow) 

Morbus Basedow ist eine autoimmune Erkrankung, die oft mit einer Vergrößerung der Schilddrüse (Struma) einhergeht. Sie kann auch die Orbita betreffen und zu sogenannten „exophthalmischen Symptomen“ führen, bei denen das Auge hervortritt. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Hervortreten des Auges (Exophthalmus)
  • Augenrötung und Trockenheit
  • Sehstörungen
  • Gefühl von „Sand im Auge“ oder Schmerz

Die Behandlung kann medikamentös erfolgen, in schweren Fällen ist eine Operation notwendig, um die Symptome zu lindern.

8. Optikusneuritis

Optikusneuritis bezeichnet eine Entzündung des Sehnervs, die zu einer plötzlichen Verschlechterung der Sehfähigkeit führen kann. Häufig tritt sie im Rahmen von Erkrankungen wie Multipler Sklerose auf, kann aber auch durch Infektionen oder Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden. Typische Symptome sind:

  • Plötzliche Sehminderung, insbesondere bei einem Auge
  • Schmerzen bei Augenbewegungen
  • Farbsehstörungen

Die Behandlung erfolgt meist durch eine intensive medikamentöse Therapie, häufig mit Kortikosteroiden, um die Entzündung zu lindern.

 

Wie werden diese Erkrankungen behandelt?

In Abhängigkeit von Ihren Beschwerden und der Art der Erkrankung gibt es unterschiedliche Behandlungsformen.

Unsere Expertise für Ihre Gesundheit

In unserer HNO-Klinik bieten wir Ihnen zusammen mit den Spezialisten aus Neurochirurgie, Augenheilkunde, Neurologie und Anästhesie eine umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapien für Erkrankungen der Schädelbasis und Orbita. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen die beste Behandlungsmöglichkeit zu finden, um Ihre Lebensqualität zu erhalten oder wiederherzustellen.

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren oder einen Termin für eine ausführliche Untersuchung zu vereinbaren. Kontaktinformationen finden Sie in dem Abschnitt „Ihr Weg zu uns“ oder „Sprechstunden der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde“.

Unser hochqualifiziertes CI-Zentrum der Hals-Nasen-Ohrenklinik des KRH Klinikum Nordstadt ist seit April 2022 durch die ClarCert GmbH zertifiziert. Die Zertifizierungsanforderungen basieren auf dem „Weißbuch Cochlea-Implantat (CI)-Versorgung“ der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie e. V.

Cochlea Implantationen (CI) gehören heutzutage zu den Standardtherapieverfahren bei beidseitiger oder auch einseitiger Taubheit bzw. hochgradiger Schwerhörigkeit und sind aus dem HNO-Fachgebiet nicht mehr wegzudenken.

Auch in unserer Hals-Nasen-Ohrenklinik werden bereits seit 2009 Cochlea Implantationen durchgeführt. Dabei kooperiert unsere Klinik mit dem Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult sowie mit dem Cochlear Implant Centrum Wilhelm Hirte in Hannover und weiteren Behandlungspartnern.

Die Implantation eines Zungenschrittmachers ist eine neue Behandlungsmethode in der Stufentherapie des OSAS (obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom). Diese spezielle Therapie steht als Alternative zur Verfügung, sofern die klassischen Behandlungsverfahren wie Überdruckmasken (z.B. CPAP) und andere nicht erfolgreich sind.

Die aktuelle S3-Leitlinie der DGSM und die Leitlinie der DGHNO empfehlen den Zungenschrittmacher in folgender Situation:

  • CPAP-Therapie wirkt nicht oder wird nicht toleriert
  • mittel- bis hochgradige Schlafapnoe (AHI 15-65/h)
  • kein zu starkes Übergewicht (BMI < 35 kg/m2).

Die Planung eines individuellen Behandlungskonzepts erfolgt über unsere Sprechstunden (siehe rechts).

Bitte bringen Sie zur ambulanten Vorstellung in unserer Klinik einen gültigen Überweisungsschein Ihres HNO-Facharztes (gesetzlich Versicherter) und die vorhandenen schlafmedizinischen Vorbefunde (Schlaflabor) mit.

Die Planung eines individuellen Behandlungskonzepts erfolgt über unsere Sprechstunden. Einen Termin können Sie unter der Telefonnummer (0511) 970 4377 vereinbaren. Per E-Mail an zungenschrittmacher.nordstadt(@)krh.de können Sie uns auch gerne Ihre Fragen zusenden.

Bitte bringen Sie zur ambulanten Vorstellung in unserer Klinik einen gültigen Überweisungsschein Ihres HNO-Facharztes (gesetzlich Versicherter) und die vorhandenen schlafmedizinischen Vorbefunde (Schlaflabor) mit.

Wir möchten Ihnen den Weg zu uns so einfach wie möglich machen. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt, damit Sie sofort wissen, worum es geht und welche Schritte Sie erwarten.


Schritt 1 – Erste Kontaktaufnahme


Wenn Sie Beschwerden im Bereich der Ohren, der Nase oder des Halses bemerken, dann gehen Sie in der Regel zunächst zu einer HNO-Ärztin oder einem HNO Arzt in die Praxis. Dort wird untersucht, ob eine konservative oder operative Behandlung nötig ist. Falls erforderlich wird Ihre Ärztin / Ihr Arzt zusätzlich eine Bildgebung veranlassen (meist eine CT- oder MRT-Untersuchung).

Was ist eine CT-Untersuchung?
Ein Computertomogramm (CT) erzeugt detaillierte Querschnittsbilder, die vor allem für knöcherne Strukturen sehr gut abbilden . Das Gerät nutzt Röntgenstrahlen, die für Sie nicht schmerzhaft sind. Die Strahlendosis ist gering und wird von einem Ärzteteam streng kontrolliert.

Was ist eine MRT-Untersuchung?
Eine Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine hochmoderne bildgebende Technik, die detaillierte Bilder von den Weichteilen und inneren Strukturen Ihres Körpers erstellt. Im Gegensatz zum CT-Scan verwendet das MRT Magnetfelder und Radiowellen, anstatt Röntgenstrahlen, um die Bilder zu erzeugen. Dies bedeutet, dass keine schädliche Strahlung zum Einsatz kommt. Das Verfahren ist nicht schmerzhaft und völlig sicher. In einigen Fällen kann es notwendig sein, dass ein Kontrastmittel verwendet wird, um bestimmte Strukturen besser sichtbar zu machen. Auch dieses Mittel wird unter strenger ärztlicher Aufsicht angewendet.

 

Schritt 2 – Weiterleitung in unsere Klinik


Falls Ihre HNO-Ärztin oder Ihr HNO Arzt eine operative Therapie empfiehlt, kann er Sie in unserer Klinik weiterleiten. Je nach Dringlichkeit gibt es drei mögliche Wege:

Art der WeiterleitungWas bedeutet das für Sie?
Einweisung (akut)Ihr Krankheitsbild muss schnell behandelt werden. Fragen Sie Ihre HNO-Ärztin oder Ihren HNO-Arzt, ob Sie noch am selben Tag unverzüglich in unsere Notaufnahme kommen müssen oder ob es ausreicht, wenn Sie sich in den nächsten Tagen in unserer offene Sprechstunde vorstellen (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Sprechstunden der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde”).
Dringliche ÜberweisungSie sollten sich in den nächsten Tagen vorstellen. Dafür nutzen Sie bitte unserer offene Sprechstunde (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Sprechstunden der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde” ). Wartezeiten können bis zu 8 Stunden betragen - das liegt an der unvorhersehbaren Patientenanzahl.
Normale ÜberweisungVereinbaren Sie einen Termin in einer unserer Terminsprechstunden (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Sprechstunden der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde” ).

 

Schritt 3 – Bildmaterial mitbringen


Sollte im Vorfeld bereits eine Bildgebung veranlasst worden sein (CT, DVT oder MRT), dann bringen Sie die Daten am besten auf CD oder als alternativ als Link mit – das vermeidet Doppeluntersuchungen und beschleunigt die Operationsplanung.

Wir möchten Ihnen den zu uns so einfach wie möglich machen. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt, damit Sie sofort wissen, worum es geht und welche Schritte Sie erwarten.

1. Erstvorstellung in einer unserer Sprechstunden

Wir prüfen, ob und welche Operation notwendig ist und machen eine Nutzen-Risiko-Abwägung. Dafür erfragen wir Ihre Beschwerden und Vorerkrankungen, führen eine sorgfältige Untersuchung durch und beraten Sie über die operativen Möglichkeiten. Wenn ein Eingriff nötig ist, vereinbaren wir gemeinsam zwei Termine: der erste Termin dient der Operationsvorbereitung, bei dem zweiten Termin handelt es sich um den eigentlichen OP-Tag.

2. Vorbereitungstag

  •  Aufklärungsgespräche mit HNO‑Ärztin/Arzt über die geplante Operation.
  • Aufklärungsgespräch mit Anästhesistin/Anästhesist über die Narkose.
  • Blutentnahme und weitere notwendige Untersuchungen (sie müssen dafür nicht nüchtern sein).
  • Zeitbedarf: 3–6 Stunden (abhängig vom Patientenaufkommen).
  • Hinweis: Der Termin ist ambulant – Sie dürfen danach nach Hause gehen.

3. OP‑Tag

  • Morgens kommen Sie auf eine unserer HNO‑Stationen.
  • Wir zeigen Ihnen Ihr Zimmer, helfen beim Verstauen Ihrer persönlichen Gegenstände und beantworten noch offene Fragen.
  • Unsere Pflegekräfte unterstützen Sie während der gesamten Vorbereitung und bringen Sie sicher in den OP‑Bereich.

4. Nach der Operation

  • Stationärer Aufenthalt: Die Dauer des stationären Aufenthalts ist von der Art des Eingriffs abhängig. Sie können die Dauer während des Sprechstundentermins oder am OP-Vorbereitungstag erfragen.
  • Schmerzen: Vorübergehende Schmerzen sind nach den meisten Operationen zu erwarten. Sie erhalten eine individuell für Sie abgestimmte Schmerztherapie.
  • Multiprofessionelle Betreuung: Für den stationären Aufenthalt steht Ihnen nicht nur unser ärztliches und pflegerisches Team Tag und Nacht zur Seite, sondern es erfolgt bei Bedarf auch eine multiprofessionelle Mitbetreuung durch Physiotherapeuten, Logopäden, Phoniater, Ernährungsmediziner und Psychoonkologen. Bei Fragen der häuslichen Weiterversorgung stehen Ihnen unser Sozialdienst und unser Casemanagement mit Rat und Tat zur Seite.
  • Bescheinigung: Auf Wunsch erhalten Sie eine Aufenthaltsbescheinigung für Ihren Arbeitgeber (einfach bei den Pflegekräften anfragen).

5. Entlassung & Nachsorge

  • Nach der Entlassung besuchen Sie Ihre HNO-Ärztin oder Ihren HNO‑Arzt in der Praxis für die Nachkontrollen.
  • Das Praxisteam stellt bei Bedarf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Zeit nach dem stationären Krankenhausaufenthalt aus. 

Offene Sprechstunde

Mo.-Fr. 10:00-12:00 Uhr

Ohne Terminvereinbarung und mit Überweisung vom HNO Facharzt.

Unsere offene Sprechstunde ist für Patient*innen gedacht, die nicht sofort, aber zeitnah ärztliche Hilfe brauchen. Beispielsweise wenn sich eine chronische (langandauernde) Erkrankung plötzlich verschlechtert, oder wenn neue Beschwerden auftreten, die zwar dringend, aber nicht lebensbedrohlich sind.

Aufgrund unvorhersehbaren Patientenaufkommens und dringender Notfälle kann es während der offenen Sprechstunde zu Wartezeiten von bis zu sechs Stunden kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis und darum, von Anfragen zu den aktuellen Wartezeiten vor Ort abzusehen

Überweisung vom HNO-Arzt mit zum Beispiel einer der folgenden Diagnosen:

  • Tumore (TU), Tumorverdacht, Karzinome (CA), Neoplasie, Raumforderungen, Halszyste, Halslymphknoten, Panendoskopie
  • Schluckstörung (Dysphagie), Stimmstörung (Dysphonie)
  • Einseitige Nasennebenhöhlenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung mit starken Beschwerden oder Arbeitsunfähigkeit (Sinusitis)
  • Speicheldrüsentumore
  • Akute Mandelentzündung mit Beschwerden (Tonsillitis)
  • Provoxinsuffizienz / Provoxwechsel
  • Cholesteatom = chronische Mittelohrentzündung (epitympanale Otitis media), Mastoiditis
  • Flüssigkeit im Mittelohr (Paukenerguss)
  • plötzlich auftretende Hörminderung (Weniger als 8 Wochen bestehend)
  • plötzlich auftretender Schwindel (Weniger als 8 Wochen bestehend)

Allgemeine HNO-Sprechstunde (mit Termin)

Mo. (Dr. S. Konrad) 08:45-11:45 Uhr
Mi. (Dr. M. Duderstadt) 08:45-11:45 Uhr
Fr. (Dr. M. Rodriguez Kayser) 08:45-11:45 Uhr

hno-termine.nordstadt(@)krh.de

mit Terminvereinbarung und Überweisung vom HNO-Arzt (nicht älter als 6 Monate)

Online Terminanfrage

  • Sprechstunde für die Planung von Operationen.
  • Wichtig, bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
    • Ihre Gesundheitskarte
    • eine Überweisung vom Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    • Vorbefunde (falls vorhanden)
  • Die Sprechstunde findet in der HNO-Klinik (Haus D) statt. Melden Sie sich bitte im Erdgeschoss am Terminal an und begeben sich zum Zimmer 1, wenn Sie aufgerufen werden.

Tumornachsorge- und Tumorverdachtssprechstunde (mit Termin)

Di. 09:00-15:00 Uhr und Do. 09:00-12:00 Uhr

hno-termine.nordstadt(@)krh.de

mit Terminvereinbarung​ und Überweisung vom HNO-Facharzt (nicht älter als 6 Monate)

Online-Terminanfrage

  • Sprechstunde für Patient*innen, die in unserer Einrichtung wegen eines Tumors behandelt werden.
  • Wichtig, bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
    • Ihre Gesundheitskarte
    • eine Überweisung vom Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    • Vorbefunde (falls vorhanden)
    • CT oder MRT auf CD (alternativ als Link) (falls vorhanden)
  • Die Sprechstunde findet in der HNO-Klinik (Haus D) statt. Melden Sie sich bitte im Erdgeschoss am Terminal an und begeben sich im Anschluss in die 1. Etage, Zimmer 113 (Patientensekretariat).

Plastische Sprechstunde (mit Termin)

Do. 12:45-14:15 Uhr

hno-termine.nordstadt(@)krh.de

mit Terminvereinbarung​ und Überweisung vom HNO-Facharzt (nicht älter als 6 Monate)

Online-Terminanfrage

  • Sprechstunde für Patient*innen zur Planung rekonstruktiven oder kosmetischen Operation.
  • Wichtig, bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
    • Ihre Gesundheitskarte
    • eine Überweisung vom Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    • Vorbefunde (falls vorhanden)
    • CT oder MRT auf CD (alternativ als Link) (falls vorhanden)
  • Die Sprechstunde findet in der HNO-Klinik (Haus D) statt. Melden Sie sich bitte im Erdgeschoss am Terminal an und begeben sich im Anschluss in die 1. Etage, Zimmer 113 (Patientensekretariat).

CI-Sprechstunde (mit Termin)

Do. 13:00-14:30 Uhr

(0‍51‍1) 9‍70 4‍15‍3

hno-termine.nordstadt(@)krh.de

mit Terminvereinbarung​ und mit Überweisung vom HNO-Facharzt (nicht älter als 6 Monate)

Online-Terminanfrage

  • Sprechstunde für Patient*innen Beratung über eine Cochlea-Implantat oder Nachsorge nach Implantation.
  • Wichtig, bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
    • Ihre Gesundheitskarte
    • eine Überweisung vom Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    • Vorbefunde (falls vorhanden)
    • CT Felsenbein und MRT Schädel (falls vorhanden)
    • Ihren Impfpass
  • Die Sprechstunde findet in der HNO-Klinik (Haus D) statt. Melden Sie sich bitte im Erdgeschoss am Terminal an und begeben sich im Anschluss in die 1. Etage, Zimmer 113 (Patientensekretariat).

Phoniatrische-Sprechstunde (mit Termin)

Fr. 14:00-16:30 Uhr

hno-termine.nordstadt(@)krh.de

mit Terminvereinbarung und Überweisung vom HNO-Facharzt (nicht älter als 6 Monate)

Online-Terminanfrage

  • Sprechstunde für Patient*innen mit Stimm-, Sprach und/oder Schluckstörungen, die bereits bei uns in der HNO-Klinik behandelt werden.
  • Wichtig, bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
    • Ihre Gesundheitskarte
    • eine Überweisung vom Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    • Vorbefunde (falls vorhanden)
    • CT Felsenbein und MRT Schädel (falls vorhanden)
  • Die Sprechstunde findet in der HNO-Klinik (Haus D) statt. Melden Sie sich bitte im Erdgeschoss am Terminal an und begeben sich zum Zimmer 1, wenn Sie aufgerufen werden. 

Zungenschrittmachersprechstunde (mit Termin)

Mo. 12:45-15:00 Uhr

zungenschrittmacher.nordstadt(@)krh.de

mit Terminvereinbarung und Überweisung vom HNO-Arzt (nicht älter als 6 Monate)

Online-Terminanfrage

  • Sprechstunde für die Diagnostik, Therapieplanung und Nachsorge für Zungenschrittmacher sowie für Schlafapnoe Patient*innen.
  • Wichtig, bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
    • Ihre Gesundheitskarte
    • eine Überweisung vom Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    • Vorbefunde (falls vorhanden)
    • CT Felsenbein und MRT Schädel (falls vorhanden)
  • Die Sprechstunde findet in der HNO-Klinik (Haus D) statt. Melden Sie sich bitte im Erdgeschoss am Terminal an und begeben sich zum Zimmer 1, wenn Sie aufgerufen werden.

Privatsprechstunde

Mo. (Dr. A. Pähler) 12:00-16:00 Uhr
Di. (Dr. H. Möbius) 16:00-18:00 Uhr
Mi. (Dr. M. Rodriugez Kayser) 16:00-18:00 Uhr
Do. (Dr. L. Bauer) 16:00-18:00 Uhr
Fr. (Dr. A. Pähler) 12:00-16:00 Uhr

(0‍51‍1) 9‍70 4‍15‍3

hno-privatsprechstunde.nordstadt(@)krh.de

Sprechstunde nur für Privatpatient*innen

  • Wichtig, bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
    • Ihre Gesundheitskarte
    • eine Überweisung vom Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    • Vorbefunde (falls vorhanden)
    • CT Felsenbein und MRT Schädel (falls vorhanden)
  • Die Sprechstunde findet in der HNO-Klinik (Haus D) statt. Melden Sie sich bitte im Erdgeschoss am Terminal an und begeben sich im Anschluss in die 1. Etage, Zimmer 113 (Patientensekretariat).

Kinder-Sprechstunde

Unsere jüngsten Patient*innen behandeln wir im Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT.

 

Wenn Sie einen Termin wünschen, bitten wir Sie einen Termin online über das Patientenportal zu vereinbaren  oder Ihre Terminanfrage telefonisch, unter 0511 8115-2501 in der Zeit von Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr zu stellen.

Portrait Dr. Anja Pähler vor der Holte

Dr. Anja Pähler vor der Holte

Chefärztin

Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Palliativmedizin


anja.paehlervorderholte(@)krh.de
Portrait Claudia Brauckmüller

Claudia Brauckmüller

Chefarztsekretariat

(0511) 970 4377

claudia.brauckmueller(@)krh.de
Portrait Seran Torun

Seran Torun

Qualitätsmanagementbeauftragte und Klinikassistenz


Seran.Torun(@)krh.de
Portrait Julia Kasten

Julia Kasten

Patientensekretariat (Privatversichert)

(0511) 970 4150

julia.kasten(@)krh.de
Portrait Sabina Schmeding

Sabina Schmeding

Patientensekretariat

(0511) 970 4353

sabina.schmeding(@)krh.de

Portrait Dr. Lothar Bauer

Dr. Lothar Bauer

Leitender Oberarzt

Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Spezielle HNO-Chirurgie, Plastische Operationen, Qualitätsmanagement Koordinator Kopf-Hals-Tumorzentrum


lothar.bauer(@)krh.de
Portrait Dr. Hartmut Möbius

Dr. Hartmut Möbius

Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Spezielle HNO-Chirurgie, Schlafmedizin


hartmut.moebius(@)krh.de
Portrait Dr. Mirko Rodriguez

Dr. Mirko Rodriguez

Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Spezielle HNO-Chirurgie


mirko.rodriguez(@)krh.de
Portrait Dr. Sylvia Graß

Dr. Sylvia Graß

Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


sylvia.grass(@)krh.de
Portrait Dr. Simon Konrad

Dr. Simon Konrad

Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


simon.konrad(@)krh.de
Portrait Dr. Moritz Duderstadt

Dr. Moritz Duderstadt

Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


moritz.duderstadt(@)krh.de
Portrait Dr. Konstanze Beddermann

Dr. Konstanze Beddermann

Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


konstanze.beddermann(@)krh.de
Portrait Dr. Oliver Bertram

Dr. Oliver Bertram

Oberarzt (Kinderklinik auf der Bult)

Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


Bertram(@)hka.de
Portrait Dr. med. Christina Rose-Diekmann

Dr. med. Christina Rose-Diekmann

Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Kinderklinik auf der Bult)


Portrait Marlene Bült

Marlene Bült

Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


Portrait Laura-Magdalene Müller

Laura-Magdalene Müller

Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


Portrait Christian Czarnecki

Christian Czarnecki

Fachärzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde


Portrait Dr. Maylin Widjaja

Dr. Maylin Widjaja

Assistenzärztin


Portrait Merle Bock

Merle Bock

Assistenzärztin


Portrait Estefania Casasa Vélez

Estefania Casasa Vélez

Assistenzärztin


Portrait Basem Edris

Basem Edris

Assistenzarzt


Portrait Dr. Johanna Eicke

Dr. Johanna Eicke

Assistenzärztin


Portrait Dr. Jonas Hein

Dr. Jonas Hein

Assistenzarzt


Portrait Tugba Müdüroglu Kayhan

Tugba Müdüroglu Kayhan

Assistenzärztin


Portrait Katharina Klassen

Katharina Klassen

Assistenzärztin


Portrait Jonathan Künzel

Jonathan Künzel

Assistenzarzt


Portrait Dr. med. Lorent Loxha

Dr. med. Lorent Loxha

Assistenzarzt


Portrait Beatriz Rodrigues Nunes

Beatriz Rodrigues Nunes

Assistenzärztin


Portrait Rebecca Iseke

Rebecca Iseke

Assistenzärztin


Portrait Dr. med. Gabriele Klingelhöfer

Dr. med. Gabriele Klingelhöfer

Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie

(0511) 970 3672

Portrait Sabina Schmeding

Sabina Schmeding

Leitung Funktionsbereich

(0511) 970 4353

sabina.schmeding(@)krh.de
Portrait Jaro Martin Deutz

Jaro Martin Deutz

CI-Koordination und CI-Audiometrie

(0163) 541 7664

jaro.deutz(@)krh.de
Portrait Martina Bock

Martina Bock

CI-Koordination & CI-Audiometrie


martina.bock(@)krh.de
Portrait Yasmin Loga

Yasmin Loga

Otoneurologie


yasmin.loga(@)krh.de
Portrait Neethu Mariya Kurian

Neethu Mariya Kurian

CI Audiometrie, Otoneurologie

B.Sc. Speech-Language Pathology and Audiology


neethu.kurian(@)krh.de
Portrait Christin Recht

Christin Recht

Pädaudiometrie und Audiometrie

im Kinderkrankenhaus auf der Bult


Portrait Tanja Grosshaus

Tanja Grosshaus

Pädaudiometrie und Audiometrie

im Kinderkrankenhaus auf der Bult


Portrait Nevenka Maric

Nevenka Maric

Tumordokumentarin KHTZ

(0511) 970 4542

nevenka.maric(@)krh.de
Portrait Lisa-Marie Schütze

Lisa-Marie Schütze

Tumordokumentarin KHTZ

(0511 ) 970 4544

lisa-marie.schuetze(@)krh.de

Portrait Johanna Müller

Johanna Müller

Stationsleitung D2 Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

(0511) 970 3765

johanna.mueller(@)krh.de
Portrait Sven Dörrie

Sven Dörrie

Stationsleitung D3 Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

(0511) 970 3766

sven.doerrie(@)krh.de
Portrait Kerstin Büttner

Kerstin Büttner

Stationsleitung D4 Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

(0511) 970 3767

kerstin.buettner(@)krh.de

Portrait Sonja Brunner

Sonja Brunner

OP-Leitung

(0511) 970 4383

sonja.brunner(@)krh.de

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Für den Wunsch, sich von außen durch eine Zertifizierung die Qualität der Patientenversorgung bestätigen zu lassen, mussten die Verantwortlichen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein großes Stück Arbeit leisten. Zunächst musste ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem eingeführt werden.

Bereits vor vielen Jahren wurde als zu verändernder Prozess die stationäre Aufnahme der Patienten ausgewählt. Daraus entwickelte sich die Einrichtung eines „Aufnahmestützpunktes“, in dem alle Patienten aufgenommen werden. Sehr schnell wurden bei der Planung des Aufnahmestützpunktes die Schnittstellen zu anderen Strukturen in der HNO-Klinik deutlich. Im Jahr 2012 wurde mit Einführung der EDV-gestützten Patientensteuerung im Rahmen des Belegungsmanagements dieser Prozess weiter optimiert.

Hieraus entstand ein Qualitätsmanagementprozess, der die gesamte HNO-Klinik in einer interdisziplinären berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit erfasste und zu teilweise völlig neuartigen und zuvor nicht möglich geglaubten Strukturen führte.

Kontinuierlich wurden interne Qualitätszirkel mit Mitarbeitern aus allen Bereichen der Klinik durchgeführt, um verschiedene Prozesse zu optimieren. In  Projektgruppen wurden neue Arbeitsabläufe erarbeitet, um konkrete Strukturen für eine bessere Patientenversorgung zu gewährleisten, sowie um die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.

Bereits im April 2013 konnten wir durch unser erfolgreiches Konzept einen Teilbereich der Klinik als Kopf-Hals-Tumorzentrum Nordstadt nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizieren lassen. Das Jahr 2016 war ein besonderes Jahr für die Gesamtentwicklung und das Qualitätsmanagementsystem der HNO-Klinik. Die gesamte HNO-Klinik und das Kopf-Hals-Tumorzentrum wurden erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Damit waren wir die erste DIN ISO-zertifizierte Fachklinik im KRH Klinikum Nordstadt sowie die erste nach dieser aktuellen Norm zertifizierte Abteilung im gesamten Klinikum Region Hannover. Die Zertifikate wurden durch jährliche Re-Zertifizierung erfolgreich bestätigt.

Darüber hinaus ist das Kopf-Hals-Tumorzentrum KRH Klinikum Nordstadt seit September 2019 zusammen mit der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie der DIAKOVERE Henriettenstift als Teil des Onkologischen Zentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Gemeinsam mit vielen Behandlungspartnern war es möglich, Standort- und Krankenhaus übergreifend ein Kopf-Hals Tumorzentrum zu gründen, gemeinsame Strukturen für eine bestmögliche Patientenbetreuung zu etablieren und die Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft zu erfüllen. Durch die Zertifizierung wurde uns die qualitativ hochwertige Patientenversorgung und leitliniengerechte Therapie von Kopf-Hals-Tumoren bestätigt. Jährlich wird durch Überwachungsaudits während des Re-Zertifizierungsprozesses sowie durch eigene Ergebniskontrollen die Qualität der Tumorpatientenbetreuung überprüft und weiterentwickelt.

Unser hochqualifiziertes CI-Zentrum ist seit April 2022 durch die ClarCert GmbH zertifiziert. Die Zertifizierungsanforderungen basieren auf dem „Weißbuch Cochlea-Implantat (CI)-Versorgung“ der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie e. V.

Klinischer Vormittag

  • Jährliche Fortbildungsveranstaltung gemeinsam mit unseren Zuweiser*innen.
  • Findet zu Jahresbeginn statt. 

Orbitakurs

  • Jährliche interdisziplinäre, mehrtägige Fortbildungsveranstaltung für HNO-Ärzt*innen, Augenärzt*innen und MKG-Chirurg*innen. Alles rund um die Orbita, inklusive hands-on Operationskurs.
  • Findet zum Jahresende statt. 

Tag des offenen Hörens

  • Jährliche Veranstaltung gemeinsam mit der Hörregion Hannover für Patient*innen, die ihr Gehör überprüfen lassen möchten oder Fragen rund um das Hören haben. Es werden Hörtests und Beratungen durch HNO-Ärzt*innen und Akustiker*innen angeboten. Auch Firmenvertreter sind vor Ort und können zu Hörgeräten und Cochleaimplantaten beraten. 
  • Findet im Spätsommer/Herbst statt. 

Tumorkonferenz

  • Wöchentliche interdisziplinäre Konferenz für Ärzt*innen, die an der Versorgung unserer Kopf-Hals-Tumor-Patient*innen beteiligt sind. 
  • Patient*innen können unter 0511/970-4542 angemeldet werden (Fr. N. Maric)

Die klinische Behandlung von Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich hat in Hannover eine über hundertjährige Tradition.
Die Vorläufer des Krankenhauses Siloah, die Lindener Poliklinik, besaß bereits 1896 eine HNO-Ambulanz. 1934 musste die zwischenzeitlich erweiterte und mehrfach umstrukturierte HNO-Abteilung den Ort wechseln. Die Einrichtung fand schließlich Aufnahme auf dem Grundstück des größten Krankenhauses der Stadt, dem Krankenhaus Nordstadt. In den fünfziger Jahren herrschte wieder einmal Raumnot, die den Stadtrat veranlasste, eine neue Bleibe für die HNO-Klinik zu suchen. Getreu der alten Weisheit, dass nichts solange hält wie ein gutes Provisorium, wurden 1963 die Räume des ehemaligen israelitischen Krankenhauses in der Ellernstraße 39 Jahre Heimstatt der Einrichtung.

Dr. W. Meyer​1945-1961
​Prof. Dr. F. Moritz​1961-1972
​Dr. H. Flock​1972-1973
​Prof. Dr. Dr. E. Lehnhardt (kommissarisch)​1973-1974
​Dr. L. Osterwald​1974-1997
​Prof. Dr. Dr. H.-J. Welkoborsky​1997-2026
Dr. A. Pähler vor der Holteseit 2026

Prof. Dr. Dr. H.J. Welkoborsky übernahm 1997 die Leitung der Klinik. Unter seiner Regie wurde der Neubau der HNO-Klinik auf dem Gelände des Nordstadt Krankenhauses fertiggestellt und es erfolgte der Umzug in das neue Gebäude.

Ebenfalls in die ersten Jahre der Leitung der HNO-Klinik unter Prof. Welkoborsky fiel eine weitere Neuerung. Zum Vorteil der an HNO-Krankheiten leidenden Kinder in der Region Hannover wurde ein Kooperationsvertrag mit dem Kinderkrankenhaus auf der Bult geschlossen. Die einzige hauptamtlich geführte HNO-Abteilung nur für Kinder in der Bundesrepublik steht seit dem 01.01.2000 unter Leitung  von Prof. Welkoborsky. In enger Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik - ein Oberarzt, zwei Fachärzte und zwei Assistenzärzte sind ständig dort eingesetzt - können dort Kinder in einer kindgerechten Umgebung behandelt und optimal versorgt werden.

Fr. Dr. von Flotho​1961-1974
​Dr. G. Steinmann​1974-1999
​Prof. Dr. Dr. H.-J. Welkoborsky​2000-2026
Dr. Pähler vor der Holteseit 2026